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Strada Nuova und Palazzi dei Rolli

Via Garibaldi, die “Neue Straße”, auch „Via Aurea“ genannt, aus der Mitte des XVI. Jahrhunderts, ist mit ihren herrlichen Palazzi eine der architektonisch interessantesten Straßen der Welt. Nach 1550 eröffnet, um ein Nobelviertel für die größten genuesischen Familien zu schaffen, wurde sie zuerst „Via Aurea“ und dann “Via nuova delli palazzi” (Neue Straße der Palazzi) genannt, bis die Gemeinde Ende des 19. Jahrhunderts beschloss, die Straße dem Nationalhelden Giuseppe Garibaldi zu widmen. Diese Straße ist ein Zeichen für den privatwirtschaftlichen Charakter der Stadt, der schon dem mittelalterlichen Genua entspringt und die noblen Familien dazu veranlasste, sich in immer größeren und herrlicheren Quartieren niederzulassen. Rubens bewunderte diese Palazzi so sehr, dass er seine Zeichnungen von jenen in einem Band sammelte, der als Beispiel für die großen Adelsfamilien von Antwerpen dienen sollte.

Heute beherbergen die 14 Palazzi das Rathaus, wichtige Banken, Clubs, Geschäfte, Antiquitätenläden sowie öffentliche und private Büros. Via Garibaldi ist der beste Startpunkt für einen Rundgang im historischen Zentrum, das, nach Venedig, das größte und besterhaltenste Zentrum Italiens und Europas ist.

Die „Strade Nuove “ beziehungsweise “Neuen Straßen” (Via Garibaldi, Via Cairoli und Via Balbi) formen zwei Achsen aus Residenzen der Moderne, die in zwei aufeinanderfolgenden Perioden (XVI. – XVII. Jahrhundert) vom Adel errichtet wurden. Am 13. Juli 2006 sind die sogenannten „Strade Nuove “, gemeinsam mit dem System der „Palazzi dei Rolli“, in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden.

Diese Straßen stellen in der Stadtstruktur ein Modell einheitlicher Parzellisierung und einen architektonischen Komplex dar, der sich immer noch im Zentrum der heutigen Stadt befindet und die mittelalterlichen Gassen südlich der Strade Nuove mit den neuen Straßen nördlich der Strade Nuove verbindet.

Was sind die Palazzi dei Rolli?
Den neuen Architekturmodellen folgend, ließ der genuesische Adel im Stadtzentrum herrliche Palazzi erbauen. Die Anzahl und der Prunk dieser Nobelresidenzen weihte eine traditionelle Gastgeberordnung ein, die 1576 mit einem Dekret des Senats anhand einer offiziellen Liste der edlen Palazzi (elenco degli Alloggiamenti pubblici o Rolli) erlassen wurde. Dieses Dekret verpflichtete die Besitzer, da es keinen wirklichen Königspalast gab, abwechselnd die Staatsbesuche zu empfangen. Je höher der Adelsgrad des Gastes, desto prachtvoller musste der Palast und der Reichtum der Familie sein, welche die Ehre und die Pflicht hatte, ihn zu beherbergen. Das von der UNESCO geschützte Areal breitet sich über einen Teil der Altstadt aus: von Via Lomellini, über Piazza Fossatello und Via San Luca, erreicht es Piazza Banchi, das Herzstück des Handels in der Stadt. Hier befinden sich die wichtigsten Palazzi dei Rolli des modernen Zeitalters inmitten eines mittelalterlichen Gassengewebes.

Um den Reiz dieser Palazzi näher kennenzulernen, ist es möglich bei Führungen teilzunehmen, welche die Stadt Genua organisiert.

Karte

KALENDER DER VERANSTALTUNGEN